Wake Up
WAKE UP „Wake Up“ — Ein musikalischer Weckruf in Zeiten des Klimakollaps Uwe hatte mich gebeten den Song im vor der Veröffentlichung anzuhören und etwas darüber zu schreiben, also… Als Musikliebhaber und Songwriter trifft man gelegentlich auf Songs, die nicht nur Melodien transportieren, sondern einen moralischen Strom aussenden, der lange nach dem Hören nachklingt. „Wake Up“ ist so ein Stück: unversöhnlich in der Anklage, poetisch in den Bildern und kompromisslos in der Aufforderung zum Handeln. Die Lyrics setzen auf knappe, prägnante Metaphern und fragen weniger nach Schuld als nach Verantwortung — und das in einer musikalischen Form, die zwischen Hymne und Protestsong oszilliert. Der Eröffnungsvers zeichnet eine Stadtlandschaft, die auf den ersten Blick modern und verlockend wirkt — „streets of glass and neon haze“ — und sich beim genaueren Hinsehen als hohl entpuppt. Die Zeile „children chasing broken dreams“ legt sofort die emotionale Dimension frei: Nicht nur Architektur und Ökonomie…
Ganz einfach Musik
Ganz einfach – Musik
„Boah, stell dir vor, du stehst am Meer, die Gitarre im Schoß, der Wind drückt Salz in jede Pore – und plötzlich fängt irgendwer hinter dir an, leise zu pfeifen. Eine fremde Melodie, aber sie schwingt sich mühelos in dein eigenes Riff. Genau da passiert das kleine Wunder, über das ich heute schreiben will: Musik als heimliche Architektin von Brücken – zwischen Kulturen, Machthabern und uns ganz normalen Herzträger*innen.“
Wie Musikstudios die Kunst des Aufnehmens immer wieder neu erfinden
Wer heute mit einem Laptop am Küchentisch Chart-taugliche Tracks mischt, steht auf den Schultern von Tüftlern, die einst Wachswalzen per Hand schnitzten. Kaum ein anderer Bereich der Kulturgeschichte zeigt so anschaulich, wie Technik ästhetische, ökonomische und soziale Realitäten verschiebt wie das Tonstudio. Doch hat jede Innovation wirklich nur Befreiung gebracht – oder auch Verluste? Ein Blick in fünf Akte, der fragt, wer jeweils gewinnt … und wer zurückbleibt.


