Wake Up
WAKE UP „Wake Up“ — Ein musikalischer Weckruf in Zeiten des Klimakollaps Uwe hatte mich gebeten den Song im vor der Veröffentlichung anzuhören und etwas darüber zu schreiben, also… Als Musikliebhaber und Songwriter trifft man gelegentlich auf Songs, die nicht nur Melodien transportieren, sondern einen moralischen Strom aussenden, der lange nach dem Hören nachklingt. „Wake Up“ ist so ein Stück: unversöhnlich in der Anklage, poetisch in den Bildern und kompromisslos in der Aufforderung zum Handeln. Die Lyrics setzen auf knappe, prägnante Metaphern und fragen weniger nach Schuld als nach Verantwortung — und das in einer musikalischen Form, die zwischen Hymne und Protestsong oszilliert. Der Eröffnungsvers zeichnet eine Stadtlandschaft, die auf den ersten Blick modern und verlockend wirkt — „streets of glass and neon haze“ — und sich beim genaueren Hinsehen als hohl entpuppt. Die Zeile „children chasing broken dreams“ legt sofort die emotionale Dimension frei: Nicht nur Architektur und Ökonomie…
Borders- Ein Lied, das Türen öffnet
Borders- Ein Lied, das Türen öffnet (Öffnen könnte und sollte)
Dieses Lied beginnt wie eine Beobachtung, die langsam zur Anklage und schließlich zur Bitte wird. Mit einem Sound, der an 70er‑Rock erinnert—akustische Gitarre, warmes Piano, schwellende Streicher und ein Live‑Feeling—entfaltet sich über sechs Minuten eine ergreifende Erzählung über Flucht, Bürokratie und menschliche Würde. Die Stimme ist männlich, kraftvoll und gleichzeitig verletzlich; sie trägt die Bilder, ohne sie zu überhöhen. Musikalisch begleitet das Arrangement die Dramaturgie: zurückhaltende Verse, ein sich aufbauender Pre‑Chorus, dann ein schlichtes, eindringliches Chorus mit Hintergrundchor, das wie ein gemeinsamer Appell klingt.
Axiom
Axiom
Warum dieses Album heißt, was es bedeutet und warum Anspruch in der Musik wieder wichtig ist
Ein Axiom ist ein Fundament: ein Grundsatz, der nicht weiter bewiesen werden muss, weil er die Basis bildet, auf der alles Weitere aufbaut. Für mich ist „Axiom“ nicht nur ein schönes Wort, sondern eine Haltung. Es beschreibt die Kernwahrheit meines künstlerischen Anspruchs — die Überzeugung, dass Musik mehr sein kann und muss als nur ein flüchtiger Hit. Ich habe diese Produktion „Axiom“ genannt, weil ich mich in meinen Texten immer wieder genau diesem Kern wiederfinde: einer kompromisslosen Suche nach Tiefe, Wahrheit und sprachlicher Präzision.
Ganz einfach Musik
Ganz einfach – Musik
„Boah, stell dir vor, du stehst am Meer, die Gitarre im Schoß, der Wind drückt Salz in jede Pore – und plötzlich fängt irgendwer hinter dir an, leise zu pfeifen. Eine fremde Melodie, aber sie schwingt sich mühelos in dein eigenes Riff. Genau da passiert das kleine Wunder, über das ich heute schreiben will: Musik als heimliche Architektin von Brücken – zwischen Kulturen, Machthabern und uns ganz normalen Herzträger*innen.“



